Welcome to Disappointment City

 

Kennst du noch aus dem Hollywood-Film “Notting Hill” die Szene, wo ein leckerer “Brownie” für die beste “Scheitergeschichte” ausgeschrieben wurde? Das machen wir jetzt auch. Allerdings gibt es dafür keinen Brownie, sondern eine fast volle Flasche Eierlikör, da es immer “Omas-Allheilmittel” war. (Ich musste allerdings selbst schon ein paar Schlucke daraus nehmen). Wer keinen Eierlikör mag oder nicht möchte, bekommt dann natürlich auch einen (unangebissenen) Brownie.pencil-drawing-416438_1920

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In einer immer perfekteren Welt, wird es immer schwieriger, erfolgreich  zu sein. Misserfolge bleiben dabei nicht aus! Doch „Shit happens“, denn davon lassen wir uns nicht bremsen.

  • Wenn Du das Gefühl hast, alle sind erfolgreich, nur du nicht,
  • wenn Du schon mal einen schmerzlichen Erfolg einstecken musstest
  • oder wenn Du gerade die EM verloren hast,

wenn Du also mal so einen richtig schlimmen Misserfolg hattest, dann sei herzlich willkommen in „Disappointment City“. Hier bist Du nicht allein und findest eine Menge netter Besucher! ABER: Du darfst hier NIEMALS einziehen, sondern NUR ZU BESUCH sein.

Denn egal welche Straße du besuchst, die Liebeskummer-Alleedie Keinekohle-Straßeder Entlassungs-Weg, der Zielverpasst-Trampelpfad oder die EM-verloren-Sackgasse, hier bist du herzlich willkommen. Aber dann ziehst du wieder los und holst dir erneut und mit frischer Kraft deinen verdienten Erfolg! In “Disapointnent-City” bleibt keiner lange.

Und jetzt kommt’s: Wir machen sogar einen Wettbewerb daraus. Wenn alle ihre Mega-Leistungen feiern, können auch wir glänzen. Ich zum Beispiel bin doch tatsächlich mal in einer anderen Stadt gelandet. Ich wollte mit dem ICE nach Darmstadt und war plötzlich in Dortmund. Naja… fängt halt beides mit “D” an und ich war im Stress und so… Oder als ich nach Hamburg wollte und mitten in der Nacht mit dem ICE fast in Stralsund gelandet bin. Ein einziger Krimi, wie ich dann wieder nachts noch nach Hause gekommen bin. Da tat ein Besuch in dem “Schusselig-Weg” schon mal gut. Hab’ ganz schön viel Leute dort getroffen. 😉

Ich war aber auch schon mal in der “Scheidungsstraße” und am “Traumgeplatzt-Platz”. Egal, welche Straße Du besuchen wirst, teile Deine Geschichte mit uns.

Wir suchen Deine kuriosesten, humorvollsten oder schlimmsten Misserfolge. Mach mit:

Deutschlands erster großer

MISSERFOLGS-WETTBEWERB

Sei dabei und gewinn diese fast volle Flasche Eierlikör. (Ich Eierlikörmusste leider selbst schon einige Trostschlucke daraus nehmen).

Schreibe uns Deine Scheiter-Geschichte hier in den Blog (siehe unten) oder schicke sie uns per Mail AN DIESE ADRESSE: info@deters-impuls.de mit deiner uneingeschränkten Erlaubnis zur Veröffentlichung. Eine Jury kürt den oder die Gewinner/-in mit dem “besten” Misserfolg bis zum 31. August 2016 und senden dir deinen Gewinn zu. Bist Du dabei? Dann teile Deine Geschichte jetzt mit uns. Willkommen in Disappointment City!

Deine
Monica

Schreibt mir Eure Geschichten auch gerne hier im Gästebuch:

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Monica DetersMonica Deters aus Bargteheide bei Hamburg schrieb am 23. Juli 2016 um 11:05:
Ein drittes und letztes Beispiel von mir:
Ich stehe Backstage hinter der Bühne und albere mit einigen Kollegen rum. Plötzlich höre ich meinen Namen über die ganze Anlage, dass ich bereits jetzt schon für die Bühne anmoderiert wurde. Ich völlig überrumpelt und leicht übermotiviert hetze die 3 Stufen auf die Bühne rauf, damit keiner merkt, dass ich zu spät bin und nicht aufgepasst habe. Und PLATSCH ist es passiert: ich liege auf allen Vieren auf der Bühne. 500 Menschen im Saal. PEINLICHE STILLE... Ich rappel mich wieder auf (gar nicht so einfach mit meinem Übergewicht) und will das im Leben so nicht unkommentiert stehen lassen. Ich hatte aber kein Mikrofon, sehe aber, dass die Präsidentin der GSA, die mich anmoderiert hatte, ein HeadSet-Mikro hatte. Ich stürme auf sie zu... (sie kriegte ein bisschen Angst) und nehme ihren Kopf (naja, da war halt das Mikro dran) und rufe in die Menge: "Davor hatte ich am meisten Angst, jetzt habe ich es endlich hinter mir!" und positives Gegröhle und Geklatsche ging los...
Es ist also immer eine Frage, wie wir mit Niederlagen umgehen. Noch Tagelang wurde ich auf meine "Glanzleistung" positiv angesprochen und habe es in so manch Vortrag über "Missgeschicke und deren Umgang damit" geschafft. Interessant, wie schnell man vom peinlichen Verlierer zum beklatschten Verlierer wird und plötzlich jede Menge Respekt erhält. Es ist immer die Frage, wie wir mit unseren Missgeschicken umgehen. Empfinden wir das selbst als Makel, bleibt es ein Makel. Verzeihen wir uns selbst, verzeihen es auch alle anderen. Also sei viel netter zu Dir selbst und befreie dich von Altlasten... 🙂
Monica DetersMonica Deters aus Bargteheide bei Hamburg schrieb am 23. Juli 2016 um 10:50:
Noch ein Beispiel von mir:
Meine zweite Entlassung in einem Großunternehmen hat mir sehr weh getan, denn ich habe immer Leib und Leben für meinen Arbeitgeber gegeben. Natürlich war es eine unverschuldete Kündigung, wegen der Globalisierung und so weiter, aber dennoch war das sehr schmerzhaft. Dies war damals mein 6. von sieben "heiligen Arschtritten", wie ich meine Schicksalsschläge gerne nenne. Denn so war ich gezwungen, mir was neues auszudenken. Ein Glück...
Monica DetersMonica Deters aus Bargteheide bei Hamburg schrieb am 15. Juli 2016 um 11:16:
Hier eine meiner Scheitergeschichten als Beispiel:
"Eine Fahrkarte nach Dortmund bitteschön". Natürlich hatte ich es wieder mal richtig eilig. Gekauft und eingestiegen und schön ab Hamburg durchs ganze Land mit dem ICE gefahren. Dort angekommen ging ich erstmal direkt zum Info-Center, da ich mich vorher natürlich wieder nicht informiert hatte, wo denn das Maritim-Hotel sei, in dem meine Veranstaltung stattfinden sollte.
"Moin Moin", ich muss in die XY-Straße. Wo finde ich die denn?"
"Da haben Sie Glück, die ist hier gleich um die Ecke."
"Ach, super. Auf das Maritim-Hotel ist Verlass."
"Maritim Hotel? Wir haben hier kein Maritim Hotel."
"Doch, gute Frau", sage ich, "da muss ich doch jetzt hin. Sie haben mir doch die Straße gerade bestätigt."
"Zeigen Sie mal her", sagt sie. Ich zeige ihr meine Hotelbestätigung und sie studiert sie. Dann lehnt sie sich zurück und lächelt mich süffisant an: "Gute Frau," (diese Formulierung hat sie von mir), "Sie wollen in die richtige Straße, aber Sie sind in der falschen Stadt. Sie wollten eigentlich nach Darmstadt und nicht nach Dortmund." Au weia!
Prompt gibt sie mir ein Trost-Gutschein von einem Euro (!) und ich war fassungslos! Was macht man in so einem Moment? Heulen, Schreien, Ausrasten? Ich wusste selbst nicht, wie ich reagieren würde. Ich bin dann doch total ruhig geblieben, habe noch einen misslungenen Witz über meine Schusseligkeit gerissen und bin direkt zum nächsten Fahrkarten-Automaten gegangen und habe mir ein Ticket wieder zurück nach Hause gekauft. Darmstadt hätte ich am gleichen Tag nicht mehr geschafft. In bestimmten Momenten muss man sich einfach seinem Fehler ergeben und die Gosche halten und abhaken! Zum Glück hatte kein Kunde gewartet. Es war eine Veranstaltung nur für mich. Grmpf...
Die Moral von der Geschicht': Nur weil Städtenamen gleich wirken (fangen beide mit D an), AUFPASSEN, was man bucht... hihi..
Erzähl' uns eine Deiner Scheitergeschichten...